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Ich hätt‘ da gerne mal ein Problem …

… so beginnt Bodo Bach seine, mal mehr, mal weniger lustigen Telefonsketche. Viele verkaufen Lösungen, deutlich weniger leben vom Verkauf von Problemen – aber immerhin (siehe unten: Artikel Stadtanzeiger vom 29. Okt. 2012, Autor B. Strassmann). Mancher versucht Probleme zu meiden wie der Teufel das Weihwasser, dabei verhält sich ein Problem zum Leben wie das Salz zur Suppe. Zugegeben, zu viele davon zur selben Zeit können uns den Spaß zwar „versalzen“, dauerhaft ganz ohne wird es jedoch leicht fad und wenig schmackhaft. Aber Dinge OHNE scheinen schwerstens IN zu sein: Lösungen ohne Probleme, Kaffee ohne Koffein, Bier ohne Alkohol, Sahne ohne Fett, Schnitzel ohne Fleisch, Fischstäbchen ohne Fisch, Weiterlesen …

10 ultimative Wahrheiten über das Leben

Liebe LeserInnen, ich bin nicht der brennende Busch und vermutlich habe ich ebenfalls kein Talent zum Guru und wahrscheinlich kann ich mir das dafür notwendige Maß an Selbstherrlichkeit auch beim besten Willen nicht mehr aneignen. Allerdings bin ich schon ein ziemlich alter Knacker, der in seinem Leben durch reichlich selbst produzierte Fehler nicht zu knapp Lernerfahrungen sammeln durfte. Hier also meine 10 ultimativen Wahrheiten über das Leben, die auch Ihr Leben bereichern, es glücklicher und schöner machen werden (war ein Versuch, von wegen Selbstherrlichkeit!).

1. Das Leben ist weder einfach noch gerecht
a) nicht einfach (außer, Sie sind Profifußballer, Spielerfrau oder mental blond) und b) nicht gerecht (außer, Sie haben geerbt und brauchen nichts und niemanden mehr). Und das ist gut so (mir ist klar, dass diese Redewendung für einige Leser assoziativ kontaminiert sein könnte). Oft sind es gerade die besonderen Herausforderungen die uns fesseln, unsere Lebensgeister wecken, uns wach halten und uns, nachdem wir sie bewältigt haben, mit der allergrößten Zufriedenheit erfüllen. Außerdem sind Herausforderungen charakterbildend. Willst Du z.B. Deine Kinder verderben, räume Ihnen alle Schwierigkeiten aus dem Weg. Willst Du selbst ein charakterentkerntes Irgendetwas werden, suche immer den leichtesten Weg. Charakter bildet sich an Druck- und Reibungsstellen. Und auch dann noch sind manche Menschen die Schicksalsschläge nicht wert, die sie  treffen. Menschen, die beim leisesten Gegenwind aufgeben, verpassen den besten Teil ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Weiterlesen …

WWW – die Mongolei liegt gleich um die Ecke …

Wer oder was motiviert eigentlich mich, dieses Blog zu betreiben, zu pflegen und zu füttern? Warum habe ich anscheinend, hauptsächlich an Werktagen zwischen 22 und 0 Uhr, nichts besseres zu tun, als Artikel für dieses Weblogbuch zu schreiben?

Meine wesentliche Motivation sind SIE, liebe LeserInnen!!!
Ein Jahr gibt es den Hirnschrittmacher jetzt, mit mittlerweile 87 Artikeln. Mehr als 16.000 mal ist das Blog und seine Artikel bislang angeklickt worden. Viele Teilnehmer und Kunden schätzen diese Möglichkeit, Trainingstage vor- oder nachzubereiten. Die Entscheider bei meinen Kunden und Interessenten haben eine gute Möglichkeit, die Philosophie und die Themen der Trainings kennenzulernen. Und Bekannte, Freunde und Verwandte wissen auch etwas genauer, was der Sigi beruflich so treibt.

Ich empfinde Freude und Stolz, wenn Artikel hundertfach gelesen werden, wie z.B. Weiterlesen …

Konfliktmanagement: Schweigen wir drüber

Konflikten kann man vorbeugen, aus dem Weg gehen, in der Sache nachgeben, einen Konsens anstreben, sich durchsetzen oder Kompromisse ansteuern.  Es kann mit Zwang geregelt, verhandelt, verzichtet oder geschlichtet werden. Das endet dann mit Sieg, Niederlage, Konsens (2-Gewinner-Lösung), Kompromiss (2-Verlierer-Lösung), durch Wegfall des Streitgrundes, Versöhnung oder Erschöpfung. Oder Schweigen – siehe Artikel FAZ, 30.09.2012

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… und täglich grüßt das Gewohnheitstier

Auslöser + Verhalten + Benefit = Gewohnheit  – Folge 2
Tatsachen verändern keine Gewohnheiten, Vorsätze verändern keine Tatsachen.
Der absolut beste Moment um anzufangen, uns zu verändern, ist immer JETZT.

Schritt 3: Identifikation von Nutzen, Benefit, Belohnungsmechanismus Weiterlesen …

Auslöser + Verhalten + Benefit = Gewohnheit – Folge 1

= bewusstloses Essen, Trinken, Rauchen, Rasen, Arbeiten, Schreien, Einkaufen, Kopulieren. Unser Gehirn spart durch die Bildung von Gewohnheiten Energie.Weil wir nicht jedes Mal neu überlegen und entscheiden müssen.Jede Gewohnheit braucht  einen akuten Nutzen, denn nur über die Aktivierung unseres Belohnungssystems erhalten wir die Anzahl von Wiederholungen, die es braucht, um ein Verhaltensmuster neu zu prägen. Trotzdem tun uns manche unserer Gewohnheiten nicht gut. Diese Gewohnheiten abzulegen kann eine schmerzhafte Entzugserfahrung sein, weil dann eben auch die Belohnungen fehlen und Bedürfnisse unbefriedigt bleiben. Hier funktioniert meist besser: Ersetzen statt ablegen!

Dieser Artikel ist eine Ergänzung zu: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

Vorab: Ersetzen statt ablegen erspart oder reduziert zwar manchen Entzugsschmerz, allerdings gibt es keine Erfolgsgarantie und ohne eigene Investition geht es leider auch nicht. Wer Wunder sucht, sollte bitte woanders danach Ausschau halten – Nepper, Schlepper und Bauernfänger brauchen auch ihre Kundschaft.

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Time out oder Burn out? Gibt es ein Leben vor dem Tod?

Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Den gibt es. In der Tat. Nehmen Sie sich den folgenden Artikel am besten über das Wochenende vor. Idealerweise mit PartnerIn. Könnte spannend sein, was sie/er dazu denkt und meint. Falls es Sie interessiert. Und der Job nicht schon längst an die Stelle des/der Geliebten getreten ist. Weiterlesen …

Verhandeln: Kompromisslos zahlt sich aus

Kompromisslosigkeit zahlt sich aus – außer bei Frauen, bei nicht persönlichem Kontakt und wenn wir über eine längere Zeit häufiger miteinander zu tun haben.
Wer ist in Verhandlungen der Stärkere? Und welcher Verhandlungsstil  bringt unter welchen Rahmenbedingungen den größeren ökonomischen Erfolg?
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Rhetorik: Nocebo-Effekt: „Wir schläfern Sie ein, gleich ist es vorbei“

Nocebo ist das Gegenteil von Placebo – unbedachte Äußerungen von Ärzten können krank machen. Das Gleiche gilt für eine allzu ausführliche Aufklärung über Behandlungsrisiken. Nun diskutieren Mediziner: Soll es für Patienten ein Recht auf Nichtwissen geben? Sehr spannend – werde gelegentlich einen Artikel über den Nocebo-Effekt in Führung und Verkauf schreiben. Wer Ideen dazu beitragen möchte: info@protargis.de

Autor und Quelle: Von Christian Gruber, Spiegel-Online hier der Link

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Die Ritter der Schwafelrunde – „sogenannte“ Arbeitssitzungen

„Ein klassischer Sieg des Hinterns über den Kopf“, ist das, was mir Teilnehmer zumeist über die Effektivität ihrer Meetings berichten  „… und wenn wir über Resultate reden, führt mein Chef nur seinen Neandertaler Gassi“, ist ein anderes, äußerst demotivierendes Etikett, das Arbeitssitzungen angehängt wird.

Die Gründe für derlei vernichtende Kritik sind in der Regel

– schlechte bis völlig fehlende Vorbereitung der Beteiligten
– fehlende Ziele und/oder Unklarheit über angestrebte Resultate zu den einzelnen Tagesordnungspunkten (TOP’s)
– dadurch oft unkonkretes Geschwafel, persönliche Kritik und Schuldzuweisungen.

In der Folge sind alle Beteiligten demotiviert, frustriert und enerviert und … es kommt nichts dabei raus außer Floskulaten. Wie jedes Instrument der Führung sollte auch die Arbeitssitzung einen erkennbaren Nutzen für die Beteiligten produzieren. Ist dies nicht der Fall, brauchen wir uns über Undiszipliniertheit, Unpünktlichkeit und mangelhafte Vorbereitung nicht wundern, da unsere Dienstleistung ja auch nicht bedarfsgerecht ist.

Welche Empfehlungen können helfen, unsere Meetings effektiver und nützlicher für alle Betroffenen zu machen? 7 Empfehlungen für die Vorbereitung, 7 Tipps für die Durchführung: Weiterlesen …