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„Unser“ Afrika soll schöner werden!

Von Unbekannt – Eigenes Werk (Original-Bildunterschrift: “selbst vektorisiert, Vorlage: Bitmap von Benutzer:Tristan-baeu”), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17213652

Afrika 1902:

  • 90% Afrikas waren unter Kolonialherrschaft
  • Die Kolonialisierung dauerte in Afrika von ca. 1880 bis 1980, als mit Simbabwe die letzte Kolonie offiziell in die Unabhängigkeit entlassen wurde.
  • Zwischen 80 Jahre und bis zu einem Jahrhundert Annektion, Knechtung der Bevölkerung und Ausbeutung der Bodenschätze. Die Hauptverantwortlichen: Frankreich, Großbritannien, Belgien, mit dabei waren Italien, Portugal und Deutschland, sowie ein bisschen Spanien.

https://www.welt-atlas.de/karte_von_afrika_weltkarte_politisch_0-9021

Afrika heute:

https://crp-infotec.de/afrika-bevoelkerung-wirtschaft/

Afrika 2050:

Es wird mit einer Verdoppelung der heutigen Bevölkerungsanzahl gerechnet, einen weiteren 100% Zuwachs soll es bis 2100 geben.

Was ist zu tun?

Ein Marshallplan mit Afrika

http://www.deutschlandfunk.de/migration-aus-afrika-unsere-ganzen-reichtuemer-sind-in.724.de.html?dram:article_id=383184

Dazu gehört ein Konzept, das Bundesentwicklungsminister Müller, CSU, erst kürzlich in der ARD präsentierte.

„Ich stelle einen Marshallplan mit Afrika vor. Mit den Afrikanern werden wir diskutieren: afrikanische Lösungen. Wie können wir Bleibeperspektiven, Arbeitsplätze, wirtschaftlichen Aufschwung in diesen Ländern schaffen?“

Was Müller sagt, klingt nach radikalem Umdenken und für CSU-Verhältnisse geradezu umstürzlerisch. In seinem Fokus: Nicht nur fairer Handel. Er will auch den multinationalen Konzernen an den Kragen.

„100 Milliarden werden jedes Jahr durch Steuerbetrug und Gewinnverlagerung von Multis in Geschäften mit Afrika an den Staaten vorbei geschleust. Das ist Korruption, die von europäischen und von internationalen Firmen ausgeht. Ich hoffe, dass jetzt auch der Letzte verstanden hat, dass wir Afrika in einer ganz neuen Dimension als Herausforderung, aber auch als Chance begreifen müssen.“

Mein Vorschlag:

Alle alten Kolonialmächte sollten Patenschaften für ihre ehemaligen Kolonien übernehmen.

Ein Pate …

  • ist Beistand, Beschützer, Bürge und Fürsprecher (auch im Sinne von Vorbild),
  • begleitet und unterstützt die Entwicklung des „Patenkindes“
  • liebt, sorgt und interessiert sich, trägt Mitverantwortung,
  • erfüllt Wünsche (Anforderungen) und überreicht (symbolisch) kleine Geschenke; trägt hierfür die Kosten. Größere (Geschenke/Maßnahmen) müssen mit den Verantwortlichen abgestimmt werden,
  • ist nicht der/die erziehungsberechtigte Person (trägt nicht die Schlussverantwortung und hat keine Entscheidungskompetenz),
  • soll sich an (mit dem/der Verantwortlichen) vereinbarte Spielregeln halten, Vertrauen schenken,
  • begeistert andere für die Entwicklung des „Patenkindes“ und setzt Vertrauen und Engagement in die Entfaltung,
  • lässt los, sobald sich sein Patenkind im Rahmen seiner Möglichkeiten entfaltet hat.

Wenn wir Afrika nicht vor Ort helfen, kommen Afrika und die afrikanischen Verhältnisse zu uns. Ich erwarte von unseren Politikern die Entwicklung einer Vision, die diese Probleme anpackt und damit Afrika und auch uns selbst hilft, die Zukunft zu gestalten bevor die Gestaltungsspielräume aufgebraucht sind. Fangt an. JETZT!

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„Ich mag keine Fonds.“*

Wenn jemand mit Kunden in einer Finanzberatung zu tun hat, kennt er solche oder ähnliche Aussagen. Manchmal konzentrieren sich persönliche Aversionen auch auf Verwaltungskosten, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Altersvorsorge allgemein oder Investitionen in Immobilien.

Oft voll aus dem Bauch, genährt von jeder Menge keine Ahnung, Informationsbruchstücken von Bekannten, Verwandten oder aus der Presse, widerstandsfähig durch eine gehörige Portion Ignoranz und daraus resultierender Beratungsresistenz. Alles frei nach dem Motto:

„Verwirren Sie mich nicht mit Fakten, meine Meinung steht fest.“

Jetzt geht es darum, (selbstverständlich nach klarer und möglichst bildhafter Darlegung der Fakten und einem Vergleich der bedarfsgerechten Angebote) dem Kunden eine Lösung anzubieten, die für ihn bedarfsgerecht und passgenau ist, was im Zweifel auch die für ihn (nach unserem Bild) ungünstigere Lösung sein kann.

Wenn wir hingegen weiterhin auf der unserer Meinung nach besseren Lösung beharren, werden wir zumeist keinen Abschluss erreichen – wieder mal recht gehabt, aber einen Kunden verloren.

Albert Einstein wird sinngemäß zitiert mit dem Satz:
„Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern, als ein Vorurteil.“

Mein Appell: „Schluss mit Verkaufen. Helfen Sie Ihren Kunden kaufen.“

Wobei wir ihn selbstverständlich ein Beratungsprotokoll unterschreiben lassen werden, das dokumentiert, dass der Kunde aus freien Stücken nur unserer zweitbesten Empfehlung gefolgt ist.

*Obwohl z.B. der Deutsche Bankenverband recherchiert hat, dass mit breit gestreuten Aktieninvestments in den letzten JAHRZEHNTEN die besten Gewinne erzielt wurden. Aber darum geht es hier eben nicht. Quelle: Versicherungsbote, Geldanlage: Fonds und Aktien trotz Niedrigzinsphase unbeliebt

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Postf#cktisch*

* auf Gefühlen, nicht auf Tatsachen beruhend.

Basis für jede konstruktive Kommunikation, die nicht nur dem Smalltalk dient, war bislang die Vernunft. Die beteiligten Partner waren sich (zumindest meistens) darüber einig, dass wahr ist, was sich belegen lässt. Leider scheint diese Zeit jetzt vorbei zu sein. (So ganz neu ist das alles allerdings auch nicht, schon Friedrich Nietzsche sagte, „Es gibt keine Fakten, nur Interpretationen“.)

Sich auf Fakten zu beziehen, gilt in manchen Kreisen bereits als intellektuell hochmütig, besserwisserisch und selbstgefällig. Und selbst belegbare Tatsachen werden entweder ignoriert, vehement bestritten oder gar mit gefühlten, nicht belegbaren „Wahrheiten“ und Interpretationen gekontert.

Unwahrheiten gelten als gleichberechtigt mit Fakten, Glauben ist gleichberechtigt mit Wissen.

Höchst beliebt ist auch, dem Partner genau das zu unterstellen, was für den Untersteller selbst in besonderem Maße zutrifft – wahlweise Treulosigkeit, Unehrlichkeit, Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit, Boshaftigkeit, Desinformation, fehlende Kritikfähigkeit, Denunziantentum oder dergleichen mehr.

Mein Tipp, wenn Sie mit solchen Menschen in Ihrem privaten Umfeld zu tun haben:
Entfernen Sie sich. Diskret und so weit wie möglich.

„Ich würde eher sagen: Es gibt Leute – nehmen Sie Boris Johnson oder Donald Trump -, die lügen. Die existieren nicht in einer postfaktischen Welt, sondern sie lügen, gnadenlos und offensichtlich. Dieses Lügen muss man als Lügen bezeichnen. Da nützen neue Etiketten gar nichts, die verharmlosen das eher. Die Lüge bleibt eine Lüge.“ Harald Welzer, Soziologe und Direktor der gemeinnützigen Stiftung ‚Futurzwei‘

Fake News sind immer nur die Nachrichten und Kommentare, die aus anderen, unliebsamen Quellen kommen und der eigenen Meinung oder auch nur Verlautbarung widersprechen.

Die Wurzel des Problems (…) ist ein bekanntes Paradox“, schreibt Lepore, „die Vernunft kann sich nicht verteidigen, ohne auf die Vernunft zurückzugreifen.“

In einer öffentlichen Kommunikation, die an der Vernunft kein Interesse hat, ist sie schutzlos.

In den achtziger Jahren prägte der US-Amerikaner Lee Atwater (Wahlkampfmanager für Ronald Reagan und George Bush Senior) den Satz „perception is reality“, Realität sei das, was man wahrnehme, empfinde.

Wenn Menschen an etwas glauben, ist es dann noch wichtig, dass dieses etwas wahr ist?

Quellenangaben und Lesetipps:

http://cicero.de/salon/politik-und-wahrheit-willkommen-in-der-postfaktischen-welt

http://www.zeit.de/kultur/2016-12/postfaktisch-wort-des-jahres-post-truth-demokratie-jill-lepore/seite-2

https://www.welt.de/kultur/article160136912/Was-Sie-ueber-das-Wort-des-Jahres-wissen-muessen.html

http://www.br.de/nachrichten/postfaktisch-bedeutung-erklaerung-100.html

DIE DIENSTLEISTUNG FÜHRUNG, der Mitarbeiter als Kunde – als Print und E-Book verfügbar!

Das Handbuch für Führungsdienstleister (Hirnschrittmacher-Reihe Band 5) ist ab sofort verfügbar und kann hier bestellt werden!

Kurzbeschreibung

Führung ist eine Dienstleistung. Wenn sich diese nicht am Bedarf und Nutzen unserer Mitarbeiter orientiert, werden sie sich nicht von uns führen lassen. Lesen Sie, wie Führung mitarbeiterbezogen, bedarfsgerecht und nützlich gestaltet werden kann.

Hintergründe und Konkretisierungen zum besseren Führungsverständnis, sowie 35 Vorbereitungs-, Vorgehens- und Gesprächsleitfäden!

So geht “Motivation” am einfachsten – die Erreichung der Ziele des Unternehmens wird der Weg zum Erreichen der Mitarbeiterziele.

Dieses Buch besteht aus

  • der Einleitung,
  • dem Inhaltsverzeichnis,
  • einem Leitfädenverzeichnis,
  • 6 Hauptteilen
    Teil 1 – Grundlagen der Führung
    Teil 2 – Die Rahmen für Führung
    Teil 3 – Motive und Motivation und unsere Dienstleistung
    Teil 4 – Instrumente und Ideen der Führung
    Teil 5 – Arbeitsorganisation
    Teil 6 – Special Interest
    mit insgesamt
  • 43 Kapiteln,
  • einigen Unterkapiteln,
  • 35 Leitfäden und
  • einer (nicht ganz ernst gemeinten) Zusammenfassung.

 

Der Rest ist Impressum, ein paar Worte zur Hirnschrittmacher-Reihe, der Vorstellung des Autors und Werbung für die anderen Werke des Schreibers.

Sie können in der E-Book-Version aus dem Inhaltsverzeichnis und aus dem Leitfädenverzeichnis zu jedem Themenpunkt und Leitfaden springen, sowie am Ende jedes Kapitels zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Der Themenschwerpunkt liegt auf der Kundenbeziehung der Führungsverantwortlichen zu den eigenen Mitarbeitern.

Weitere Angebote des Autors finden Sie hier!

Streben nach Perfektion – Selbstsabotage oder Triebfeder für Erfolge?

 

 

 

 

 

 

 

 

Um diese Frage differenziert und möglichst hilfreich zu beantworten zu können, lautet die erste Antwort: „Kommt drauf an.“

Nur – worauf kommt es an?

Ausschlaggebend ist, ob unser Perfektionsstreben intrinsisch oder extrinsisch motiviert ist und ob wir abhängig davon in der Lage sind, Lösungsstrategien umzusetzen, um unsere körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit zu erhalten oder wiederzuerlangen.

Das war die Kurzversion, jetzt kommt die ausführlichere:

Weiterlesen …

Führung: Wie Sie erfolgreich Ihre besten Mitarbeiter vertreiben – 7 todsichere Tipps!

Eine demotivierende Führung lassen sich auf Dauer nur die Mitarbeiter gefallen, die tatsächlich oder vermeintlich keine Chancen auf eine andere Stelle beim Wettbewerb haben. Und auch diese ziehen sich oft genug in Krankheit oder innere Selbstpensionierung zurück.

Die Kosten einer nicht bedarfs- und dienstleistungsorientierten Führung sind immens, weil sich die leistungsfähigen und leistungswilligen Mitarbeiter früher oder später verabschieden, Know-how und Erfahrung mitnehmen und die Suche und Einarbeitung neuer, passender Mitarbeiter enorm viel Zeit und Geld verschlingt. Und fraglich ist, wie lange die dann bleiben.

Aber – was soll’s? Für diejenigen unter Ihnen, die Ihr Unternehmen einem verschärften Stresstest unterziehen möchten, hier die 7 todsicheren Führungstechniken:

  1. Management by Helikopter:
    Über allem schweben, mit Getöse auftreten, ordentlich Wind machen und wenn es brenzlig wird – starten und weg. Ihre Zeit ist kostbar. Zu kostbar, um sich mit belanglosen Befindlichkeiten Ihrer Mitarbeiter zu befassen. Machen Sie das Ihren „Untergebenen“ bei jeder sich bietenden Gelegenheit klar. Wenn Ihre Mitarbeiter einen Freund brauchen, sollen sie sich einen Hund kaufen. By the way: Work-life-balance ist für Sie Voodoo.
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Konfliktmanagement: Konfliktpotential reduzieren – die 4 Seiten einer Botschaft

4-ohren-modellWenn Sie ihre Art zu kommunizieren, andere zu verstehen und Konflikten vorzubeugen verbessern wollen, ist dieses Modell eine ausgezeichnete Basis, um damit für mehr Verständnis zu sorgen und mehr Klarheit zu schaffen.

Die generelle Aussage des Modells:

Wir alle hören bei jeder Botschaft unterschiedliche Aspekte heraus und dies führt dann zu den unterschiedlichsten Reaktionen auf die Aussage.

Beispiele:

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