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Auslöser + Verhalten + Benefit = Gewohnheit – Folge 1

12/09/2012

= bewusstloses Essen, Trinken, Rauchen, Rasen, Arbeiten, Schreien, Einkaufen, Kopulieren. Unser Gehirn spart durch die Bildung von Gewohnheiten Energie.Weil wir nicht jedes Mal neu überlegen und entscheiden müssen.Jede Gewohnheit braucht  einen akuten Nutzen, denn nur über die Aktivierung unseres Belohnungssystems erhalten wir die Anzahl von Wiederholungen, die es braucht, um ein Verhaltensmuster neu zu prägen. Trotzdem tun uns manche unserer Gewohnheiten nicht gut. Diese Gewohnheiten abzulegen kann eine schmerzhafte Entzugserfahrung sein, weil dann eben auch die Belohnungen fehlen und Bedürfnisse unbefriedigt bleiben. Hier funktioniert meist besser: Ersetzen statt ablegen!

Dieser Artikel ist eine Ergänzung zu: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

Vorab: Ersetzen statt ablegen erspart oder reduziert zwar manchen Entzugsschmerz, allerdings gibt es keine Erfolgsgarantie und ohne eigene Investition geht es leider auch nicht. Wer Wunder sucht, sollte bitte woanders danach Ausschau halten – Nepper, Schlepper und Bauernfänger brauchen auch ihre Kundschaft.

Das Vorgehen:

Schritt 1: Identifikation und Klassifizierung der Gewohnheiten, Auswahl der Priorität 1 um die Veränderung zu starten
Schritt 2: Identifikation des Auslösers
Schritt 3: Identifikation Nutzen, Benefit, Belohnungsmechanismus
Schritt 4: Trainieren eines alternativen Verhaltensmusters, gekoppelt am den jeweiligen Auslöser, um den identifizierten Nutzen weiter zu produzieren

 

Schritt 1: Identifikation und Klassifizierung der Gewohnheiten

Verehrte LeserInnen, vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Artikel. Der Inhalt ist mittlerweile eingeflossen in das Brevier:

„Trottelfallen: Wie Sie sich von lästigen Gewohnheiten befreien!“, das Sie hier als E-Book zum Bestpreis erwerben können.

Kurzbeschreibung

Warum sind Gewohnheiten eine hervorragende Erfindung der Evolution? Wieso kann uns so mancher „Trott“ trotzdem zum Trottel machen? Welche Gewohnheiten bringen uns mehr körperliche, seelische, soziale und finanzielle Gesundheit und Zufriedenheit? Welche Gewohnheiten schaden uns und machen uns zum Lebensgeizlingen, Selbstausbeutern oder Selbstquälern? Wie oft haben wir (natürlich nur bei anderen) erlebt, dass die guten Vorsätze für das neue Jahr selten die erste Woche überleben? Was sind die psychologischen Funktionsweisen, Tricks und Kniffe, lästige Gewohnheiten sicher aufzugeben oder durch förderlicheres Verhalten zu ersetzen? Lesen Sie Erfahrungsberichte darüber wie es gelungen ist, den inneren Schweinehund nicht niederzuringen, sondern ihn zum Tanz aufzufordern und ihn dabei durch die Luft zu wirbeln. Erfahren Sie, wie es gelang, regelmäßig Sport zu treiben, abzunehmen, Nichtraucher zu werden und zu bleiben. Welche Trottelfallen tun sich auf, mit welchen Hindernissen bekommen wir es zu tun und wie überwinden wir sie? Dieses Brevier ist ein kurz gefasstes, eigenständiges Werk, das sich nicht durch große Umfassendheit und Detailtiefe, sondern durch Pointiertheit und Reduktion auf das Wesentliche auszeichnet. Letztmals waren Breviere in der Spätantike modern, etwa im 4. Jahrhundert n.Chr. und sie dürften auch heute wieder den Bedürfnissen und Lesegewohnheiten vieler Menschen entgegenkommen. Ca 103 Seiten.

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