Ein Plädoyer gegen „Ballyhoo“ und „Window Dressing“ in Bewerbungsgesprächen.
„Was ist das Schlimmste, das nach einem Bewerbungsgespräch passieren kann, und zwar für beide Seiten?“ Wenn ich diese Frage in meinen Seminaren stelle, erhalte ich oft sinngemäß die Antwort „Dass es nicht passt und das Unternehmen und der Bewerber nicht zusammenkommen.“ Meine Erwiderung ist dann: „Weit gefehlt! Das Schlimmste für beide Seiten ist, wenn es nicht passt und sich die Parteien trotzdem füreinander entscheiden.“ Hemmungslose, marktschreierische Selbst- und Job-Reklame führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Fehlentscheidungen.
Sinn und Zweck jeder Partnerschaft ist der gegenseitige Beitrag zu den Zielen und Bedürfnissen des andern. Weiterlesen …
Form folgt Inhalt. Inhalt folgt Form.
Wenn wir gut drauf sind, sieht unser Gegenüber das sofort an unserer Haltung, der Dynamik unserer Bewegungen, unserer Mimik und erkennt es auch am Klang unserer Stimme. Form folgt Inhalt. Wenn es uns nicht so gut geht, und ein Freund nach unserem Befinden fragt, wird ihn auch ein tapferes “ganz gut” nicht täuschen. Form folgt Inhalt.
Aber umgekehrt funktioniert es ebenso! Weiterlesen …
Mitarbeiter mit Erfahrung und Selbstvertrauen wünschen sich mehrheitlich faire, konstruktive Kritik. Bei 57% ist Kritik erwünschter als Lob, 43% halten Lob für wünschenswerter, jedoch sind 92% überzeugt, dass konstruktiv geäußerte Kritik mit korrigierendem Feedback wirkungsvoller für die erzielten Resultate und letztlich ihre Karriere ist. 72% bestätigten auf Nachfrage, dass es bei ihnen persönlich so war.
Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von Jack Zenger und Josef Folkman, Inhaber des gleichnamigen Beratungsunternehmens. (Datenbasis sind rd. 900 befragte Mitarbeiter, die Hälfte davon in den USA.)
Was macht eine Kritik fair, konstruktiv und hilfreich? Was ist der Subtext von solcher Art Kritik und was die unausgesprochene Botschaft eines Lobes, selbst wenn es gut formuliert ist? Weiterlesen …
… Peitschen treiben nicht langfristig an, ohne Revolutionen auszulösen! Aber wir können selbst etwas tun!
Als Trainer für Verhalten und Kommunikation habe ich in den letzten Jahren mit Tausenden von Teilnehmern zusammengearbeitet. Dabei konnte ich viele der Stärken und Verbesserungspotentiale kennenlernen, die uns helfen oder hindern
- unsere Ziele auf direktem Weg zu erreichen,
- so wahrgenommen zu werden, wie wir uns das wünschen und
- das Zusammenleben und -arbeiten mit unseren Partnern in Alltag und Beruf erfolgreicher und angenehmer zu gestalten, ohne uns selbst oder den anderen etwas vorzumachen.
Kompetenzen die uns dabei helfen, sind z.B.:
a) unsere Fähigkeit, eigene positive Gewohnheiten zu installieren, hinderliche und schädliche Gewohnheiten abzustellen oder durch hilfreichere zu ersetzen,
b) von unserem Umfeld nicht nur gemocht, sondern auch respektiert zu werden und nicht ausgenutzt zu werden,
c) eine positive Rhetorik, schweigen können, fragen und zuhören statt rumlabern und nachplappern. Klartextreden und positiv formulieren statt schlechtreden oder schönreden.
Um Ideen anzubieten, uns nicht durch unseren Gewohnheitstrott zum Trottel zu machen (und machen zu lassen) und die vielen praktischen Erfahrungen mit möglichst vielen LeserInnen teilen zu können, habe ich in den letzten Monaten begonnen, eine Brevier-Reihe zu veröffentlichen:
a) Brevier Nr. 001 „Trottelfallen: Wie Sie sich von lästigen Gewohnheiten befreien!“
b) Brevier Nr. 002 „Trottelfalle Nettigkeit: Wie Sie freundlich bleiben und sich trotzdem nicht ausnutzen lassen!“
c) NEU: Brevier Nr. 003 „Trottelfalle Rhetorik: Reden Sie ruhig. Solange bis Sie wissen, was Sie sagen wollen!“
Alle drei sind als E-Book und Printversion bei Amazon erhältlich.
Die ersten beiden Breviere haben bis Ende Januar 2014 über 17000 Leser gefunden.
Buchvorstellung Neu: „Trottelfalle Rhetorik: Reden Sie ruhig. Solange bis Sie wissen, was Sie sagen wollen.“
Es gibt Zeitgenossen, die recht sinnfrei vor sich hin plappern nach dem Motto: „Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?“. Gelaber halt. Rhetorik ist die „Kunst der Beredsamkeit“, die eben nicht zweckfrei und ziellos ist, sondern uns helfen soll, unsere Ziele zu erreichen, gewünschte Wirkungen zu erzeugen und Menschen zu überzeugen. Das ist das eine. Das andere sind die s.g. Sprachgewohnheiten, ein Trott, der für viele von uns im Alltag oder im Beruf zur echten Falle werden kann, weil wir damit sowohl auf uns selbst als auch auf unseren Chef, unsere Kollegen, Partner und Kinder negativ einwirken.
Dieses Brevier wird Sie mit einigen verbalen „Trottelfallen“ bekannt machen und Sie dabei unterstützen, sich Ihr Leben und den Weg zur Erreichung Ihrer Ziele nicht unnötig lang und beschwerlich zu machen. Denn: „Nur der falsche Trott macht Trottel“. Es geht dabei schwerpunktmäßig um den Gebrauch der Sprache und die erzeugte Wirkung in Alltag und Beruf.
Das Brevier Nr. 003 „Trottelfalle Rhetorik“ können Sie nur in den nächsten Tagen als Einführungsangebot zum Bestpreis hier bestellen.
Fühlen Sie sich frei, diesen Link auch an Ihre Kontakte weiterzuleiten, bzw. diesen weiterzuempfehlen! Noch eine Bitte: Wenn Sie Verbesserungsvorschläge für die nächste Version dieses E-Books haben, schreiben Sie mir bitte. Wenn Ihnen das Brevier rundum gefällt, schreiben Sie bitte eine Rezension bei Amazon.
Hier noch einige technische Hinweise:
Das E-Book kann auf allen Kindle Geräten gelesen werden.
Außerdem gibt es bei Amazon kostenlose Lese-Apps für
Smartphones: iPhone, iPod touch, Android-Phones
Computer: Windows 8/7/XP/Vista und für Mac
Tablets: iPad, Android-Tablets, Windows 8
Herunterladen können Sie diese Apps hier.
Schon als Kinder lernen wir „bitte“ und „danke“ zu sagen. Und machen uns kaum einen Ge-„dank“-en, woher der Begriff des „Dankes“ kommt. Sie merken es schon – genau daher, vom Wortstamm des Denkens (Kluges Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Sprache). An denjenigen, der uns etwas Gutes getan hat. Und könnten uns dann vollkommen zu recht auch bei jedem Übeltäter bedanken, denn auch dieser kann sich i.d.R. unseres Gedenkens sicher sein. Diejenigen, die uns Schlechtes tun, meist gedankenlos oder fahrlässig, selten vorsätzlich, sagen dann oft auch noch: „Ich entschuldige mich.“ Ich antworte dann gerne: „Das können Sie gar nicht. Ich könnte Sie entschuldigen, falls ich an das Konzept der Schuld glauben würde. Sie können bestenfalls mich um Verzeihung bitten.“ Aber lassen wir das – wir sind ja beim Bedanken.
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Ein britischer Forscher hat akribisch zusammengetragen, welche Gefahren drohen, wenn man eine richtig fröhliche Lachsalve loslässt.
Lachen ist gesund. Oder etwa nicht? Robin Ferner, Professor für klinische Pharmakologie an der Universität von Birmingham, ist sich seiner Sache nicht mehr ganz so sicher. Im „British Medical Journal“, das sich in seiner Vorweihnachtsausgabe traditionell eher heiteren Themen zuwendet, hat er sich mit dem Thema auseinandergesetzt.
Die Liste der potenziell nachteiligen, schädlichen oder gar lebensbedrohlichen Folgen des Lachens ist lang, wie eine Archiv-Recherche ergab. Herzhaftes Lachen kann zum Beispiel Herzrhythmusstörungen auslösen, bei manchem auch einen kurzfristigen Kreislaufkollaps, möglicherweise eine Folge des erhöhten Drucks innerhalb des Brustkorbs.
1927 berichtete ein US-Mediziner erstmals über Risse des Herzmuskels infolge von intensiven Gelächter. Weitere Nebenwirkungen: Asthmaanfälle, Harninkontinenz, Hämatome im geraden Bauchmuskel. Auch Fälle eines tödlichen Pneumothorax, bei dem die Ausdehnung eines oder beider Lungenflügel behindert wird, hat es schon gegeben.
Beim Luftschnappen während eines Lachanfalls kann es leicht passieren, dass man kleinere Gegenstände verschluckt oder sich den Unterkiefer auskugelt – ein relativ häufiges Phänomen, wie Notfallmediziner aus Kalifornien 2008 berichteten. Dass Lachen ansteckend ist, darf man getrost wörtlich nehmen: Die Luft, die beim Prusten in den Raumen geschleudert wird, kann mit Krankheitserregern gesättigt sein.
Oder: „Wenn sich unsere Mitarbeiter für ein Konfliktmanagement-Training anmelden, entstünde ja der Eindruck, in ihrem Geschäftsbereich gäbe es Konflikte.“
Das sind exemplarische Reaktionen, die wir hören, wenn wir mit Unternehmen über das Angebot eines Konfliktmanagement-Trainings in ihrem Schulungskatalog sprechen. Oder darüber, dass sich nur wenige Mitarbeiter anmeldet haben, wenn es das Thema schon mal bis in den Katalog geschafft hat. Woher kommt diese Verschämtheit, über eigene Konflikte zu sprechen und das schlechte Image des Konflikts in manchen Unternehmen? Was ja in der Konsequenz nicht selten dazu führt, dass vorhandene Konflikte nicht offen angesprochen, nicht ausgetragen und somit auch nicht gelöst werden. Fiktiver Friede, von oben angeordnete Freude und handgebackener Eierkuchen herrschen, herbei gewünscht und verordnet. Doch wie sagt ein arabisches Sprichwort so schön: „30 Jahre Sonne machen eine Wüste.“ Wenn alle fleißig leugnen, verdrängen und vermeiden, nehmen wir uns und den anderen Beteiligten die Chancen, die in vielen Krisen stecken: Die Chancen auf Entwicklung, Wachstum und der notwendigen Anpassung an veränderte Bedingungen.
und die “magische 5:1 Relation”.
John Mordechai Gottman ist ein amerikanischer, emeritierter Professor für Psychologie. Er wurde vor allem durch seine Arbeit über Ehestabilität und Beziehungsanalyse durch direkte Beobachtung bekannt. Gottman hat in seiner Arbeit 4 „Apokalyptische Reiter“ identifiziert, beobachtbare Kommunikations- und Verhaltensweisen (verbal, non-verbal), die eine Beziehung dauerhaft ruinieren und häufig zur Trennung führen. Er entwickelte eine Methode, mit der nach seiner Aussage mit 90 % Wahrscheinlichkeit vorausgesagt werden kann, welche neu verheirateten Paare verheiratet bleiben und welche nach 4-6 Jahren geschieden sein werden. Die Methode kann angeblich auch mit 81 % Genauigkeit voraussagen, welche Ehen 7-9 Jahre überstehen. Seine Methode zur Voraussage basiert auf Paul Ekmans Methode zur Analyse von „Mikroexpressionen“ (Siehe z.B. „Blink“ von Malcolm Gladwells)
Verehrte LeserInnen, vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Artikel, der Inhalt ist mittlerweile eingeflossen in das Brevier
„Das Liebesglück finden und bewahren: Die Liebe verstehen und besser lieben lernen!“ (Brevier-Reihe Hirnschrittmacher 4), das Sie hier als E-Book zum Bestpreis erwerben können.
Kurzbeschreibung
Lesen Sie die Geschichte von Karl und Karla, die sich zufällig begegneten, unsterblich verliebten, nach einiger Zeit aus diesem Wahn erwachten, um ihre Liebe kämpften und letztlich gewannen. Sie überwanden dabei viele Hindernisse und Differenzen, die sich aus ihren unterschiedlichen Lebenssituationen, Persönlichkeiten und Bedürfnissen ergaben. Sie lernten, einander zu lieben wie sie waren und auf die unterschiedliche Art, die beide Partner brauchten, um sie selbst bleiben zu können. Und sie wuchsen zu einem Paar zusammen, das das entspannte Liebesglück genießen konnte. Lernen Sie in diesem Buch die 12 Gebote der Liebe kennen.
Erfahren Sie mehr über die sechs Phasen der Liebe, den Umgang mit Nähe und Distanz, sowie die Rolle von Machtspielen und Abhängigkeiten. Lesen Sie, welche große Bedeutung die Romantik und die Zärtlichkeit in einer Beziehung haben und wie sie wachgehalten werden können. Machen Sie Bekanntschaft mit den „apokalyptischen Reitern“, die als Frühwarnsystem für das drohende Ende einer Beziehung dienen können. Dieses Brevier wird Ihnen helfen, die Liebe besser zu verstehen und Ihr Liebesglück zu finden und zu bewahren.
*Die vier apokalyptischen Reiter erwähnt die Bibel im 6. Kapitel der Offenbarung des Johannes als Boten der nahenden Apokalypse, des Jüngsten Gerichts, eines der vier letzten Dinge. (Wiki)
Nicht zufrieden zu sein mit dem was man hat, ist wohl eine zutiefst menschliche, nachvollziehbare, aber eben auch undankbare Eigenschaft. Oft merken wir erst, wie gut etwas war, wenn es verloren geht. So ging es mir im Sommer bei den Fortschritten und Befindlichkeiten meiner Dauerläufe. Was einen Rattenschwanz an Unannehmlichkeiten, Zeitverlusten, Kosten und Schmerzen nach sich zog. Aber eins nach dem anderen. Weiterlesen …

