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Gelaber 2 – zerstückelter Greis lacht sich einen Ast

Gerade wieder erlitten: „Mein ältester Freund war gestern teilweise auf meiner Geburtstagsparty und wir beide hatten mehr Spaß wie alle anderen …wir haben uns echt einen Ast gelacht“.

Ich weiß, ich weiß, bei Sprache geht es vor allem um Verständlichkeit und es ist leicht nachzuvollziehen, was mein Bekannter sagen wollte.

Die Wendung „mein ältester Freund“ … Weiterlesen …

Führung Basic 3: Überblick 4X7

7 Grundsätze, 7 Aufgaben, 7 Instrumente und
7 Gesprächsformen in Management und Führung

Female Business leader standing in front of her team

Früher wurde Führung häufig als etwas verklärt, das ein Ottonormalverbraucher nicht lernen konnte, sondern das quasi durch Geburt und höchstens noch die Gnade Gottes mitgegeben worden sein musste. Das ist und war selbstredend Quatsch, auch wenn die Zugehörigkeit zu einem bestimmtem Familien- und Geldadel auch heute noch hilfreich ist, eine der Top-Führungspositionen in den DAX 30-Unternehmen in Deutschland zu ergattern. Dies hat mitnichten nur mit Qualifikation zu tun, sondern eben auch mit „Stallgeruch“, Kungelei, elitärer Abschottung und höchst ungleichen Einflussmöglichkeiten und Vermögenssegnungen. Weiterlesen …

Wie können wir einen Menschen komplett verschwinden lassen? Oder in einen Hulk verwandeln?

Indem wir nur so tun, als hätten wir ein offenes Ohr für sie oder ihn. Eine Siebenjährige formulierte mal: „Wenn man mir nicht zuhört, dann ist das so, als ob ich nicht da bin“. Erwachsene formulieren das oft nicht … obwohl es genau so weh tut. NICHT ZUHÖREN ist der intensivste Ausdruck von Desinteresse, Geringschätzung und Missachtung. Manchmal klappt das aber mit dem „Abrakadabra Verschwindibus“ auch nicht, weil aus einem gering geschätzten Bruce Banner plötzlich und unvermittelt ein Hulk wird. Weiterlesen …

Kaufsignale: Fachidiot quatscht Kunden tot

Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt, um als Verkäufer / Berater / Kaufhelfer nach der Analyse aufzuhören zu präsentieren, zu demonstrieren und zu argumentieren?  Sehr gut ausgebildete Fachleute haben leider oft den kaum bezwingbaren Drang, dieses Fachwissen über dem Interessenten auszukübeln und zu versuchen, diesen in kurzer Zeit selbst zu Experten auszubilden und deswegen am Ende genau so verwirrt zu hinterlassen wie am Anfang der Beratung – nur selbstverständlich auf einem viel höheren Niveau. Unfähig, sich jetzt noch zu entscheiden, zieht der Interessent unverrichteter Dinge ab. Auf den Lippen einen Satz: „Das muss ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, haben Sie ein Prospekt für mich?“ Weiterlesen …

Verkauf: Von Vorwänden und Einwänden

Wenn wir für unser Produkt oder unsere Dienstleistung neue Interessenten resp. Käufer gewinnen wollen, bekommen wir es nicht selten mit Vorwänden und Einwänden zu tun. Vorwände sind vorgeschobene, „angebliche“ Gründe,  Einwände sind tatsächliche Gründe warum der Gegenüber unser Angebot nicht annehmen will/kann. Es liegt auf der Hand, dass es sich nicht lohnt, wenn wir uns mit vorgeschobenen Gründen überhaupt befassen, da dies reine Zeitverschwendung ist. Ein Beispiel: „Ich habe kein Geld“, kann ein Vorwand sein, um den Vertriebler einfach nur abzuwimmeln, oder es kann sein, dass unser Gesprächspartner tatsächlich momentan zu wenig Mittel hat. Um dies leicht und schnell voneinander zu unterscheiden, gibt es ein Muster für eine Fragestellung, die ich Ihnen an dieser Stelle ans Herz legen möchte: Wenn wir das zu Ihrer Zufriedenheit klären können (oder: wenn wir da eine für Sie gute Lösung finden), kommen wir dann zusammen (oder: können wir uns dann über die Realisierung unterhalten)? Weiterlesen …

Was Menschen wirklich interessiert…

Reblog Stefan Goessler Was glauben Sie sind die zwei wichtigsten Teile einer großen Publikumszeitung? Wenn diese Rubriken fehlen, dann gibt es Beschwerdeschreiben en masse. Ist es die Politik, die uns aufregt? Nein. Die Politik ist es nicht. Ist es die Chronik, alsodas, was in unserer direkten Nachbarschaft geschieht? Nein. Die Chronik ist es nicht. Oder ist es der Sport, der uns die modernen Helden gibt. Jene Helden, die Bälle, Autos oder Distanzen meistern? Nein, der Sport ist es auch nicht. Nein. Wollen Sie wissen, was die zwei beliebtesten Teile einer Publikumszeitung sind? Es sind… die Sterbeanzeigen… und das Horoskop. Ernsthaft… das ist doch deprimierend. Da rackern sich Reporter ab, manche riskieren ihr Leben, um eine Reportage zu machen und was kümmert die Leser? Ob Jupiter und Mars im selben Haus stehen und sich dort ein Stelldichein geben oder so… Nein, ich mache keinen Scherz – ich war auch mehr als nur erstaunt als ich mit einer Journalistin ein Medientraining hielt und sie uns das offenbarte. Wenn die Horoskope ausfallen oder mal keiner stirbt, dann beschweren sich die Leser. Alle Leser, nicht nur die potenziellen Erben. Was glauben Sie, warum ist das so? Ist der Schock der Todesanzeigen? Eher nicht, eine Krisenreportage ist ja oft viel schockierender. Oder ist es die Skurilität der Horoskope? Auch das ist nicht der Grund – die aktuellen Berichte aus der Politik ja schon so skuril, da werden ja sogar Kabarettisten arbeitslos. Nein, der Grund ist ganz einfach: Sterbeanzeigen und Horoskope sind tatsächlich die einzigen Rubriken, die den Leser persönlich betreffen. Bei den Sterbeanzeigen fragt man sich, kenn ich den? Ist das der von dort drüben oder doch ein anderer – wer aus meinem Bekanntenkreis ist tot? Das ist das persönlichste aller Dramen. Und die Horoskope sind das Gegenteil: die sagen etwas über meine Zukunft. So trivial es sein mag, so oberflächlich Zeitungshoroskope formuliert sind und so unlogisch auch nur der vage Glaube an Horoskope ist, da Horoskop sagt etwas über mich. Drama und Hoffnung, das sind die Todesanzeigen und die Horoskope. Und das sind auch die einzigen beiden Teile einer Zeitung, die sich direkt mit dem Leser beschäftigen. Die Politik berührt uns indirekt, die Außenpolitik überhaupt kaum und der Sport ist ein allgemeines Spektakel für den man sich begeistern kann aber das eigene Leben ist nur bei den absoluten Hardcore-Fans betroffen. Doch die Todesanzeigen und die Horoskope betreffen mich, den Leser, ganz persönlich. Das ist was Menschen berührt: ihr Leben. Ihr Alltag. Ihre Praxis. Wenn Sie Kunden begeistern wollen, hören Sie auf über sich selbst Bericht zu erstatten. Hören Sie auf, über Ihre Produkte zu berichten. Lassen Sie es sein, Ihre Vorteile ins Rampenlicht zu stellen. Beginnen Sie stattdessen damit, mit Ihren Kunden über deren Leben zu reden. Lernen Sie Ihre Kunden so gut kennen, dass Sie tatsächlich deren Drama und Hoffnung verstehen. Wenn Sie das verstanden haben, dann brauchen Sie keine Einwände mehr behandeln, dann haben Sie keine Preise mehr schön zu reden. Denn wenn Sie das Drama und die Hoffnungen Ihrer Kunden verstehen, dann ist Verkaufen tatsächlich die einfachste und schönste Sache der Welt. Original  

Verkauf: Die Sprache des Preises

Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert. Oscar Wilde

Was spricht der Preis? Welche Wirkung hat ein niedriger Preis auf den Interessenten? Welches Gefühl vermittelt ein hoher Preis? Was bedeutet „zu teuer“? Und was „billig“? Weiterlesen …

Rhetorik: Positiv formulieren ohne Schönfärberei

Angeblich heißt es heute statt „wir kündigen“, „wir leiten Karrierewege um“ resp., „wir stellen Arbeitskräfte frei oder dem Wettbewerb zur Verfügung“. Und man sagt wohl auch nicht im Eifer des Gefechts „der Idiot“ sondern „die kognitiv suboptimierte Person“, der ist dann nicht „blöd“, sondern lediglich „speziell“, „herausgefordert“ oder „anders begabt“. Der Spott und die Selbstgefälligkeit in solchen Formulierungen (Euphemismen) ist offensichtlich, eine Verletzung der so bezeichneten Person kaum vermeidbar, so sie denn davon Kenntnis erhält. Um diese Art der Beschönigung oder Verbrämung soll es hier und jetzt nicht gehen. Schon eher um die Art Euphemismus, die in dem Begriffspaar „Müll“ und „Reststoffe“ zum Ausdruck kommt und deutlich machen soll, dass sich auch in dem, das wir zumeist unbedacht wegwerfen, noch wertvolle und ggf. wiederverwertbare Rohstoffe finden.

Girl listening with her hand on an ear

Das Thema an dieser Stelle ist der Gedanke: In Alltag, Führung, Akquise und Verkauf “bewusstlose”, negative Worte und Sprachmuster aufzudecken und positiv zu ersetzen,

  • statt abwertend, unfreundlich, hilflos, fremdbestimmt und problemorientiert, vorzugsweise
  • aufwertend, freundlich, kompetent, selbstbestimmt und lösungsorientiert zu formulieren.

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Erfahrungen, Lebenslügen, Wertschätzung und Entwicklung

Wir machen Erfahrungen, aber unsere Erfahrungen „machen“ auch uns. Jede Gewohnheit, jede Eigenheit ist oder war nützlich für uns, sonst hätten wir Sie uns nicht angeeignet. Freilich entwickelt sich das Leben, die Rollen, in denen wir gefordert und gefördert werden, als auch die Rahmenbedingungen, in denen wir arbeiten, lieben und uns die Zeit vertreiben, seit etlichen Jahren für viele in einer höheren Taktzahl als vordem. Unsere Gewohnheiten und Ansichten können oft kaum noch Schritt halten mit dieser Entwicklung.

Verehrte LeserInnen, vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Artikel. Der Inhalt ist mittlerweile eingeflossen in das Brevier:

„Trottelfallen: Wie Sie sich von lästigen Gewohnheiten befreien!“, das Sie hier als E-Book zum Bestpreis erwerben können.

Kurzbeschreibung

Warum sind Gewohnheiten eine hervorragende Erfindung der Evolution? Wieso kann uns so mancher „Trott“ trotzdem zum Trottel machen? Welche Gewohnheiten bringen uns mehr körperliche, seelische, soziale und finanzielle Gesundheit und Zufriedenheit? Welche Gewohnheiten schaden uns und machen uns zum Lebensgeizlingen, Selbstausbeutern oder Selbstquälern? Wie oft haben wir (natürlich nur bei anderen) erlebt, dass die guten Vorsätze für das neue Jahr selten die erste Woche überleben? Was sind die psychologischen Funktionsweisen, Tricks und Kniffe, lästige Gewohnheiten sicher aufzugeben oder durch förderlicheres Verhalten zu ersetzen? Lesen Sie Erfahrungsberichte darüber wie es gelungen ist, den inneren Schweinehund nicht niederzuringen, sondern ihn zum Tanz aufzufordern und ihn dabei durch die Luft zu wirbeln. Erfahren Sie, wie es gelang, regelmäßig Sport zu treiben, abzunehmen, Nichtraucher zu werden und zu bleiben. Welche Trottelfallen tun sich auf, mit welchen Hindernissen bekommen wir es zu tun und wie überwinden wir sie? Dieses Brevier ist ein kurz gefasstes, eigenständiges Werk, das sich nicht durch große Umfassendheit und Detailtiefe, sondern durch Pointiertheit und Reduktion auf das Wesentliche auszeichnet. Letztmals waren Breviere in der Spätantike modern, etwa im 4. Jahrhundert n.Chr. und sie dürften auch heute wieder den Bedürfnissen und Lesegewohnheiten vieler Menschen entgegenkommen. Ca 103 Seiten.

Das Pentagon der Führung WISSEN – KÖNNEN – WOLLEN – SOLLEN – DÜRFEN

Wir sitzen alle in einem Boot. Manche rudern wie verrückt, während andere Angeln oder gar genüsslich von draußen „ihren“ Ruderern beim Schwitzen zuschauen. Viele Unternehmer sind heute auf einer anspruchsvollen „Regatta“ um im Wettbewerb zu bestehen, Weiterlesen …