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Apokalypse now? Ja gerne, her damit!

22/10/2018

Die Apokalypse naht, fürchtet Euch!

Eine vor allem von der (katholischen) Kirche benutzte Keule, um Kirchen und Klingelbeutel zu füllen und ihre „Schäfchen“ nach ihrem Bild und zu ihrem Wohl zu disziplinieren. Laut der Kirche leben wir im „apokalyptischen Zeitalter“, es dräut das Weltende und bringt schreckliches Unheil.

Sie kennen mittlerweile meine Liebe zur „Wissenschaft von der Herkunft und Geschichte der Wörter und ihrer Bedeutungen“, und „Apokalypse“ bedeutet nichts anderes als „Enthüllung“ (Kluges etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache).

Was wird enthüllt und wer sollte sich fürchten?

Skandale, Täuschungen, Betrüge, Wasser predigen und Wein trinken – wir brauchen nur die Zeitung oder den Internetbrowser zu öffnen und es springt uns täglich von allen Seiten an, wie Politiker, Super(einfluss)reiche, Kirchenfürsten und Medienvertreter ent-tarnt und ihre Lügen damit „ent-hüllt“ werden. Wir erleben zurzeit gerade den verzweifelten Versuch, diese Entwicklung durch Internet-Zensurgesetzgebung, verstärkte Überwachung der persönlichen Aktivitäten jedes Einzelnen und öffentliche Diskriminierung von abweichenden Meinungen aufzuhalten.

Die „Führer“ von Staaten, Parteien, Konzernen, Banken, Finanzkonglomeraten, Kirchen und Medien lassen gerade die vier apokalyptischen Reiter lostraben: Machtmissbrauch, Krieg, Not und Krankheit sollen ihre Macht sichern und den Profit vergrößern.

Es äußert sich in destruktiver, unsachlicher und zerstörender Kritik an ihren Kritikern, Verteidigung und alternativlose Einmauerung ihrer Positionen, koste es die Wahrheit, die Natur, die Menschenwürde, das finanzielle Überleben im Alter oder was auch immer. Gepaart mit Verachtung für den Rest der dummen Menschheit und Machtdemonstrationen, wo immer sich Vernunft, Ökologie und Menschlichkeit zu Wort melden. Letztlich werden allerdings diese kümmerlichen Versuche die Ent-hüllung nur beschleunigen.

Die zunehmende „Ent-täuschung“ wird allerdings auch unsere ganz privaten und beruflichen „tarnen, täuschen und verpissen“ -Versuche betreffen, je weniger der Deckel auf der Dose gehalten werden kann, weil der Druck der Öffentlichkeit, der Kollegen, Mitarbeiter und Kunden zu groß wird – dem Internet, den „Whistleblowern“ und den immer mehr Menschen, die sich kein X für ein U vormachen lassen wollen, sei Dank.

Also, keine Angst vor der Apokalypse, fürchtet euch NICHT!

Je offener, transparenter, echter und ehrlicher wir sind, desto weniger brauchen wir uns Sorgen zu machen. Freuen wir uns auf das „postapokalyptische“, transparente Zeitalter und den Furor bis dahin – es bleibt spannend!

 

From → Allgemein

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