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„Unser“ Afrika soll schöner werden!

17/07/2017

Von Unbekannt – Eigenes Werk (Original-Bildunterschrift: “selbst vektorisiert, Vorlage: Bitmap von Benutzer:Tristan-baeu”), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17213652

Afrika 1902:

  • 90% Afrikas waren unter Kolonialherrschaft
  • Die Kolonialisierung dauerte in Afrika von ca. 1880 bis 1980, als mit Simbabwe die letzte Kolonie offiziell in die Unabhängigkeit entlassen wurde.
  • Zwischen 80 Jahre und bis zu einem Jahrhundert Annektion, Knechtung der Bevölkerung und Ausbeutung der Bodenschätze. Die Hauptverantwortlichen: Frankreich, Großbritannien, Belgien, mit dabei waren Italien, Portugal und Deutschland, sowie ein bisschen Spanien.

https://www.welt-atlas.de/karte_von_afrika_weltkarte_politisch_0-9021

Afrika heute:

https://crp-infotec.de/afrika-bevoelkerung-wirtschaft/

Afrika 2050:

Es wird mit einer Verdoppelung der heutigen Bevölkerungsanzahl gerechnet, einen weiteren 100% Zuwachs soll es bis 2100 geben.

Was ist zu tun?

Ein Marshallplan mit Afrika

http://www.deutschlandfunk.de/migration-aus-afrika-unsere-ganzen-reichtuemer-sind-in.724.de.html?dram:article_id=383184

Dazu gehört ein Konzept, das Bundesentwicklungsminister Müller, CSU, erst kürzlich in der ARD präsentierte.

„Ich stelle einen Marshallplan mit Afrika vor. Mit den Afrikanern werden wir diskutieren: afrikanische Lösungen. Wie können wir Bleibeperspektiven, Arbeitsplätze, wirtschaftlichen Aufschwung in diesen Ländern schaffen?“

Was Müller sagt, klingt nach radikalem Umdenken und für CSU-Verhältnisse geradezu umstürzlerisch. In seinem Fokus: Nicht nur fairer Handel. Er will auch den multinationalen Konzernen an den Kragen.

„100 Milliarden werden jedes Jahr durch Steuerbetrug und Gewinnverlagerung von Multis in Geschäften mit Afrika an den Staaten vorbei geschleust. Das ist Korruption, die von europäischen und von internationalen Firmen ausgeht. Ich hoffe, dass jetzt auch der Letzte verstanden hat, dass wir Afrika in einer ganz neuen Dimension als Herausforderung, aber auch als Chance begreifen müssen.“

Mein Vorschlag:

Alle alten Kolonialmächte sollten Patenschaften für ihre ehemaligen Kolonien übernehmen.

Ein Pate …

  • ist Beistand, Beschützer, Bürge und Fürsprecher (auch im Sinne von Vorbild),
  • begleitet und unterstützt die Entwicklung des „Patenkindes“
  • liebt, sorgt und interessiert sich, trägt Mitverantwortung,
  • erfüllt Wünsche (Anforderungen) und überreicht (symbolisch) kleine Geschenke; trägt hierfür die Kosten. Größere (Geschenke/Maßnahmen) müssen mit den Verantwortlichen abgestimmt werden,
  • ist nicht der/die erziehungsberechtigte Person (trägt nicht die Schlussverantwortung und hat keine Entscheidungskompetenz),
  • soll sich an (mit dem/der Verantwortlichen) vereinbarte Spielregeln halten, Vertrauen schenken,
  • begeistert andere für die Entwicklung des „Patenkindes“ und setzt Vertrauen und Engagement in die Entfaltung,
  • lässt los, sobald sich sein Patenkind im Rahmen seiner Möglichkeiten entfaltet hat.

Wenn wir Afrika nicht vor Ort helfen, kommen Afrika und die afrikanischen Verhältnisse zu uns. Ich erwarte von unseren Politikern die Entwicklung einer Vision, die diese Probleme anpackt und damit Afrika und auch uns selbst hilft, die Zukunft zu gestalten bevor die Gestaltungsspielräume aufgebraucht sind. Fangt an. JETZT!

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