Skip to content

Good News – Bad News. Was ist die Aufgabe einer Führungskraft?

18/11/2012

Viele Führungskräfte lassen ausgezeichnete Möglichkeiten sausen, die Motivation ihrer Mitarbeiter für lau zu pushen. Weil sie ständig was zu sagen haben. Reden wollen. Gleich, ob bei einer Arbeitssitzung, einer Präsentation, einem Interview oder einer sonstigen Ankündigung. Auch, wenn sie inhaltlich und substantiell rein gar nichts zu sagen haben. Trotzdem Held sein wollen. Wichtig sein wollen (Frauen betrifft das meiner Erfahrung nach weniger als die Herren der Er-Schöpfung). Obwohl so manches Resultat nicht wegen, sondern trotz des Einwirkens der Führungskraft zustande gekommen ist. Viele der Mitarbeiter und Zuhörer schauen dabei nach unten, damit der gequälte Gesichtsausdruck nicht so leicht zu sehen ist. Hier zwei einfache Regeln, die es uns erlauben, weniger falsch zu machen, weniger Menschen zu nerven, die Motivation unserer Truppe zu verbessern und  unserer Verantwortung als Führungskraft besser gerecht zu werden.

1. Gibt es „good news“? Halten Sie die Klappe und delegieren Sie das Ganze an eine/n ihrer MitarbeiterInnen, sofern diese/r (auch nur im entferntesten!) etwas damit zu tun hat (natürlich darf sie/er gerne auch viel mit dem Resultat zu tun haben). Das Ziel allen Führens ist, dass der/die Mitarbeiter am Ende sagen kann: „Das habe/n ich/wir geschafft.“ Haben Sie keine Mitarbeiter denen Sie das zutrauen? Dann hier noch ein Zusatztipp für Sie:  Wer an der aktuellen Stelle im Unternehmen unentbehrlich ist, kann nicht befördert werden 😉 . Sorgen Sie sich um und sorgen Sie für die Weiterentwicklung Ihrer MitarbeiterInnen. Auch im eigenen Interesse.

2. Gibt es „bad news“? Jetzt ist Ihre Zeit gekommen, Statements abzugeben, „I’m sorry“ zu sagen, unangenehme Fragen zu beantworten und Besserung zu geloben – und zwar vollkommen unabhängig davon, ob Sie persönlich Anteil an dieser Entscheidung, resp. an diesem Versäumnis oder Fehler hatten. Tun Sie einfach Ihren Job als Führungskraft.

Wenn Sie knapp mit der Zeit sind, können Sie hier aufhören zu lesen. Das war’s. Viel mehr kommt jetzt inhaltlich nicht. Nur noch ein paar erklärende Sätze.

Verehrte LeserInnen, vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Artikel, der Inhalt ist mittlerweile eingeflossen in das 5.te Buch der Hirnschrittmacher-Reihe:

„DIE DIENSTLEISTUNG FÜHRUNG – der Mitarbeiter als Kunde! Handbuch für Führungsdienstleister“, das Sie hier als E-Book oder Print-Version erwerben können.

Kurzbeschreibung

Führung ist eine Dienstleistung. Wenn sich diese nicht am Bedarf und Nutzen unserer Mitarbeiter orientiert, werden sie sich nicht von uns führen lassen. Lesen Sie, wie Führung mitarbeiterbezogen, bedarfsgerecht und nützlich gestaltet werden kann.

Hintergründe und Konkretisierungen zum besseren Führungsverständnis, sowie 35 Vorbereitungs-, Vorgehens- und Gesprächsleitfäden!

So geht “Motivation” am einfachsten – die Erreichung der Ziele des Unternehmens wird der Weg zum Erreichen der Mitarbeiterziele.

Dieses Buch besteht aus

  • der Einleitung,
  • dem Inhaltsverzeichnis,
  • einem Leitfädenverzeichnis,
  • 6 Hauptteilen
    Teil 1 – Grundlagen der Führung
    Teil 2 – Die Rahmen für Führung
    Teil 3 – Motive und Motivation und unsere Dienstleistung
    Teil 4 – Instrumente und Ideen der Führung
    Teil 5 – Arbeitsorganisation
    Teil 6 – Special Interest
    mit insgesamt
  • 43 Kapiteln,
  • einigen Unterkapiteln,
  • 35 Leitfäden und
  • einer (nicht ganz ernst gemeinten) Zusammenfassung.

 

Der Rest ist Impressum, ein paar Worte zur Hirnschrittmacher-Reihe, der Vorstellung des Autors und Werbung für die anderen Werke des Schreibers.

Sie können in der E-Book-Version aus dem Inhaltsverzeichnis und aus dem Leitfädenverzeichnis zu jedem Themenpunkt und Leitfaden springen, sowie am Ende jedes Kapitels zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Der Themenschwerpunkt liegt auf der Kundenbeziehung der Führungsverantwortlichen zu den eigenen Mitarbeitern.

Nur angerissen werden hier die eher technischen Aspekte von Führung wie z.B. die persönliche Arbeitsorganisation der Führungskraft.

 

From → Führung

2 Kommentare
  1. Ein Kommentar aus dem http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/blogs/good-news-bad-news-was-ist-die-aufgabe-einer-fuehrungskraft
    hier hin übertragen:

    Eine große Wahrheit in einem kleinen Satz neu
    Verfasst von Gast am 18. November 2012 – 17:58.

    Mich hat der Blog zum Weiterlesen veranlasst. Und siehe da, ich finde folgenden Satz: „Mitarbeiter die die Chance haben, ihre Leistung, die Leistung des Teams nach innen und außen zu präsentieren, kosten von einem Saft, der süchtig machen kann. Wir stärken damit bei vielen die Motivation und Bindung an uns und das Unternehmen.“

    So ist es. Möglichkteiten dafür bietet jeder Tag. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Führungskraft genug eigene Stärke hat, und nicht slbst die Motivation absaugt, die ein Erfolg mi sich bringt. Führungskräfte sind halt auch nur Menschen. Mit Schwächen und Krisen und schechten Tagen.

Trackbacks & Pingbacks

  1. Der Blickkontakt – mit Körpersprache wirkungsvoll kommunizieren – Folge 2 | Hirnschrittmacher

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: