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Mittel ist mäßig – wie werden wir zum Experten?

16/11/2011

Mittelmäßigkeit ist beileibe keine Krankheit. Wer gut damit leben kann, durch Trott zum Trottel zu degenerieren, hat zumindest ein bequemes Dasein.
Wem das nicht reicht, der könnte sich u.U. fragen: Wie generiere ich Spitzenleistungen, wie werde ich zum gefragten Experten in meinem Business?

Dazu eine sehr interessante Untersuchung:
Fünfjährige Violinisten mit ausgezeichneten Anlagen wurden gesucht und geprüft. Es wurde eine Gruppe gebildet, in der alle das Talent hatten, ein Spitzenviolinist zu werden. Mit 20 Jahren wurde das Können dieser Gruppe wieder getestet und in drei unterschiedliche  Niveaus eingeteilt: a) es reicht zum Musiklehrer, b) hat das Zeug zum Orchestermusiker und c) Spitzenniveau, Weltklassesolisten. Da alle mit fünf Jahren über ein vergleichbares Talent verfügten, wurde jetzt analysiert, was den Unterschied in der Entwicklung ausgemacht hat. Resultat: unsere „Musiklehrer“ hatten in den zurückliegenden 15 Jahren etwa 4000 Stunden geübt, die Orchestermusiker etwa 8000 und die Solisten ca. 10000 Stunden. In einem normalen Arbeitsleben entspricht das in etwa 8 Jahren, während derer wir uns 6 Stunden täglich an 200 Tagen im Jahr mit einer Tätigkeit oder einem Gebiet intensiv befassen.

Ergänzung: Soeben erreicht mich die Information eines Lesers dieses Blogs, nach der Bill Gates bis 1975 ebenfalls rund 10.000 Programmierstunden absolviert haben soll.

Es scheint etwas dran zu sein an dem Zitat „Ohne Fleiß keinen Preis“. Oder nicht ganz so altbacken-

„Es ist schon seltsam: Je mehr ich übe, desto mehr Glück habe ich.“ Arnold Palmer, Golfprofi
“Wenn ich einen Tag nicht übe, merke ich es. Wenn ich zwei Tage nicht übe, merken es meine Kollegen. Und wenn ich drei Tage nicht übe, merkt es mein Publikum.“  Yehudi Menuhin, Geiger

Lesen Sie dazu auch: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

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